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im Oktober 1968 haben mein Mann und ich uns verlobt. Im Febr. 1969 endete unsere Verlobungszeit mit dieser Hochzeit. Unsere Ehe hielt, fast auf den Tag genau, 30 Jahre und einen Monat und endete mit dem Tod meines Mannes. 








                                     

unser schönstes Hobby:


  Wir im Neustädter Hafen.                                                                                       




Über Jahrzehnte waren wir eine Gruppe von 5 Ehepaaren die an der Ostsee eine wirklich schöne Zeit verbracht haben.Dies war eine Vatertagstour, bei der wir alle noch zusammen und noch recht jung waren.






Ein Bild aus glücklichen Tagen, aufgenommen bei einem Urlaub in Tunesien.


Das ist nun schon fast zwanzig Jahre her.


   Ja, Reisen wollten wir nach unserem Arbeitsleben.



Tja und das war dann eines der letzten Bilder meines Mannes, beim Abschied aus seiner Firma und nun sollte für uns der dritte Lebensabschnitt anfangen. Wir machten Pläne und wollten auch viel Reisen, doch daraus wurde leider nichts mehr.



Nur wenige Monate nach dem Ausscheiden aus der Firma wurde mein Mann krank und 8 Monate später starb er.



Ein letzter Gruß und dann zu jedem Anlaß, Geburtstag, Verlobungstag, Hochzeitstag und Todestag. Im Laufe der Jahre habe ich mir zu diesen besonderen Tagen auch immer etwas besonderes einfallen lassen. Später, als die "Haupttrauerzeit" ruhiger geworden ist, habe ich diese Tage auch besonders erlebt. Entweder habe ich einen Tagesausflug an die See gemacht oder bin schön essen gegangen oder habe im Kerzenschein mit meinem Mann kommuniziert.


Denk Dir ein Bild. Weites Meer. Ein Segelschiff setzt seine weissen Segel und gleitete hinaus in die offene See.

Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird. Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.

Da sagt jemand:          nun ist es gegangen.
Ein anderer sagt:         es kommt.

Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens.

Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere, ihn hinter der Grenze wieder zu sehen.

(Peter Streiff)